Opposition setzt auf Gespräche zur Besetzung der Dezernate

20.02.2026

Interfraktionelle Pressemitteilung

Ratsherr Carsten Rockstein (CDU-Ratsfraktion), Ratsherr Marcel Schmidt (SSW-Ratsfraktion), Ratsherr Björn Thoroe (Ratsfraktion Die Linke / Die PARTEI) und Ratsfrau Christina Musculus-Stahnke (FDP) erklären:

Opposition setzt auf Gespräche zur Besetzung der Dezernate – Verantwortung für Kiel im Mittelpunkt

Die Ratsfraktionen von CDU, SSW, DIE LINKE/Die PARTEI, sowie die Ratsleute von der FDP haben die Wahl zur Besetzung der Dezernate in der Ratsversammlung am 19.02.2026 vertagt, um Raum für Gespräche zu schaffen. Ziel ist es, bei der Besetzung dieser zentralen Führungspositionen noch zu einer möglichst breit getragenen Lösung zu kommen.

Die Vertagung war kein Selbstzweck oder Parteitaktik. Sie ist Ausdruck unseres Willens, Verantwortung zu übernehmen und im Interesse der Stadt Kiel weiter an einer Lösung zu arbeiten.

Uns ist bewusst, dass jede Verzögerung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung eine zusätzliche Belastung darstellt, insbesondere in der aktuellen Haushalts- und Personallage. Gerade deshalb setzen wir nun auf zeitnahe, konstruktive Gespräche. Unser Ziel bleibt eine Bestenauswahl in einem fairen Verfahren – und wenn möglich ein Konsens, der der Bedeutung dieser Ämter gerecht wird.

Vor diesem Hintergrund werden CDU, SSW, DIE LINKE/Die PARTEI und FDP kurzfristig auf Bündnis 90/Die Grünen und SPD zugehen, um gemeinsam auszuloten, ob Die Bereitschaft für eine einvernehmliche Lösung besteht.

Wir halten bewusst an der Hoffnung fest, dass ein Aufeinanderzugehen gelingt. Denn es geht nicht um kurzfristige Parteierfolge, sondern langfristig um das Wohl der Landeshauptstadt Kiel und um eine handlungsfähige Verwaltung.