Menschen in Gaarden vor Infektion schützen

15.04.2021

Angesichts des hohen Infektionsgeschehens in Gaarden und der gleichzeitig wiederkehrenden Verstöße gegen das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes auf dem Vinetaplatz erklärt die Gaardener Ratsfrau und gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Madina Assaeva:
Persönlich macht es mich unglaublich traurig, dass Gaarden die Tabelle der Corona-Infektionen anführt. Gleichzeitig macht mich das Vorgehen der SPD und der Stadt Kiel sprachlos und einfach wütend. Die Problematik mit den Maskenverweigerern ist nicht erst seit gestern bekannt. Trotzdem beschränkt sich der zuständige Dezernent darauf, öffentlichkeitswirksame parteiinterne Termine zu veranstalten und den Status quo zu beschreiben. Das reicht nicht! Ich fordere die Verwaltung auf, eine breite Aufklärungskampagne vor Ort zu starten. Dazu gehören Plakate, Flyer und eine persönliche Ansprache durch Muttersprachler und anerkannte lokale Persönlichkeiten. Wir müssen die Menschen in Gaarden so gut es geht vor Corona schützen! Gleichzeitig muss die Stadt die Kontrollen verschärfen und intensiv mit der Polizei zusammenarbeiten. Es darf keinen Freibrief für Maskenverweigerer in Gaarden geben. Denn die allermeisten Menschen in Gaarden halten sich vorbildlich an die Corona-Regeln. Diese Menschen müssen wir auch effektiv schützen. Durch das Verhalten der SPD und des Sozialdezernenten ist jetzt genau das eingetreten, was wir verhindern wollten, nämlich, dass die Menschen in Gaarden stigmatisiert werden. Ein „weiter so“ darf es auf daher gar keinen Fall geben. Das schadet dem gesellschaftlichen Klima in Kiel und trägt zur Stigmatisierung Gaardens bei. Das haben die Menschen dort nicht verdient.