Zu der Entscheidung der Grünen und der SPD im Bauausschuss, den Antrag der Verwaltung zum Bauturbo (Drs. 0046/2026) massiv zu verändern, äußert die CDU-Ratsfraktion ihr Unverständnis.
Die Kieler Kooperation hat erneut bewiesen, dass sie den Wohnungsbau in unserer Stadt nicht voranbringen will, so der baupolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Ratsherr Jan Wohlfarth. Statt den dringend benötigten Bauturbo zu zünden, wird dieser durch unsinnige grün-rote Änderungen und Ergänzungen ausgebremst. Die Verwaltungsvorlage hätte die Chance geboten, die zahlreichen Hindernisse für Bauprojekte in Kiel zu beseitigen – doch diese Möglichkeit wurde bewusst ignoriert.
Ratsherr Jan Wohlfahrt weiter: Besonders absurd ist die Herabsetzung der Obergrenze für kleinere Bauvorhaben. Damit werden kleine regionale Investoren systematisch ausgeschlossen, da sie den hohen bürokratischen Aufwand nicht stemmen können. Die Grünen und SPD verhindern so aktiv den Bau von dringend benötigten Wohneinheiten und blockieren die Entwicklung unserer Stadt. Mit der Koppelung an den sozialen Wohnungsbau wird zudem sichergestellt, dass viele kleine Projekte gar nicht erst realisiert werden können.
Die Hinterlandbebauung wird durch unsinnige Vorschriften wie den Zwang, mindestens zwei Wohnungen zu bauen, nahezu unmöglich gemacht. Gerade auf schmalen Grundstücken ist dies nicht umsetzbar, es sei denn, man möchte kleine Mini-Hochhäuser errichten. Statt Lösungen zu schaffen, werden mit dem Antrag der Grünen / SPD Probleme künstlich erzeugt.
Und als wäre das nicht genug, feiert sich die Kooperation auch noch dafür, Freiflächen zu schützen, die ohnehin nicht durch den Bauturbo überbaut werden durften. Das ist nichts anderes als Augenwischerei und eine Beleidigung der Intelligenz der Bürgerinnen und Bürger.
Der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Ratsherr Carsten Rockstein, ergänzt: Das ist das zweite Mal innerhalb eines Monats, dass Grüne und SPD der Baudezernentin und Stadträtin Doris Grondke öffentlich in die Parade fahren. Mehr Vertrauen in die Fachkenntnis der Dezernentin und des Amtes wäre angebracht.
Wohlfahrt und Rockstein abschließend: Kiel braucht Wohnraum – und zwar dringend! Doch Grün/Rot scheint das zu ignorieren. Statt den Weg für Bauprojekte zu ebnen, wird der Wohnungsbau durch absurde Vorschriften und ideologische Blockaden ausgebremst. Es ist Zeit, dass die Kieler Politik endlich Verantwortung übernimmt und den Wohnungsbau nicht länger behindert!

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