Kieler Schloss: Jetzt muss aus Beschlüssen endlich Umsetzung werden

11.06.2026

Die CDU-Ratsfraktion begrüßt die breite politische Unterstützung für die Weiterentwicklung des Kieler Schlossareals. Der nun gemeinsam unterstützte Antrag greift wesentliche Punkte auf, die die CDU-Ratsfraktion im Verfahren eingefordert hat.

Dazu erklärt die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Ratsfrau Erika Diehr:
Die Entwicklung des Kieler Schlosses ist keine neue Idee. Bereits 2022 hat die Ratsversammlung beschlossen, das Areal weiterzuentwickeln. Gleichzeitig wurden damals umfangreiche Werkstattverfahren durchgeführt, bei denen Bürgerinnen und Bürger, Kulturschaffende und Fachleute zahlreiche Ideen eingebracht haben. Deshalb war es uns wichtig, dass sowohl die bestehenden Beschlüsse als auch die Ergebnisse dieser Werkstattverfahren ausdrücklich berücksichtigt werden.

Aus Sicht der CDU-Ratsfraktion müsse nun zunächst transparent dargestellt werden, welche Fortschritte seit dem Beschluss aus dem Jahr 2022 tatsächlich erreicht wurden.
Bevor wir neue Überschriften produzieren, sollten wir wissen, was aus den bisherigen Beschlüssen geworden ist. Genau deshalb haben wir darauf gedrängt, die bisherigen Beschlüsse und das Werkstattverfahren ausdrücklich in den Antrag aufzunehmen.

Ratsherr Dr. Andreas Ellendt, stellvertretender kulturpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, ergänzt:
Die CDU-Ratsfraktion unterstützt die Zielrichtung des Antrags ausdrücklich. Das Kieler Schloss bietet großes Potenzial für Kultur, Bildung und Stadtgeschichte. Die Ideen für ein Baltic Art Center, eine stärkere kulturelle Nutzung des Schlosses sowie eine dauerhafte Präsentation der Kieler Stadtgeschichte sind bereits seit Jahren Bestandteil der politischen Diskussion.

Jetzt dürfen wir erwarten, dass aus Ideen konkrete Projekte werden. Das Schloss darf kein Dauerprojekt auf dem Papier bleiben, sondern muss Schritt für Schritt mit Leben gefüllt werden. Wir werden konstruktiv an einer Entwicklung mitarbeiten, erklären Ratsfrau Diehr und Ratsherr Dr. Ellendt abschließend.