Vor dem Hintergrund des KN-Artikels vom 27.03.2026 „Kiel will weg vom Schmuddel-Ruf“ bekräftigt die CDU-Ratsfraktion Kiel ihre Forderung nach einem konsequenten und nachhaltigen Vorgehen für mehr Sauberkeit, Ordnung und Lebensqualität in der Landeshauptstadt, so die entsorgungspolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Ratsfrau Constance Prange.
Die Diskussion um das Image unserer Stadt und den damit verbundenen Aktivismus kommt nicht überraschend, denn schließlich möchte der amtierende Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer, wenn er in wenigen Wochen aus seinem Amt ausscheidet, die Landeshauptstadt Kiel ordentlich und herausgeputzt übergeben. „Wir sollten uns dauerhaft besser für eine saubere Stadt aufstellen“, wird der Noch-Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer heute in den Kieler Nachrichten zitiert. Diese und weitere Aussagen wie „ich rege an, eine schnelle Eingreiftruppe einzurichten“ sind an Unverfrorenheit nicht zu überbieten.
Genau diese Vorschläge liegen seitens der CDU-Ratsfraktion Kiel seit Jahren auf dem Tisch. Es wurden konkrete Anträge in die Ratsversammlung eingebracht, um bestehende Probleme gezielt anzugehen. Dazu gehören insbesondere die Einführung von Müll-Scouts, damit Verschmutzung schneller erkannt, gemeldet und beseitigt wird. Gleichzeitig sollen sie präventiv wirken und das Bewusstsein für Sauberkeit im öffentlichen Raum stärken. Der Antrag „Sauberes Kiel“ enthält ein umfassendes Maßnahmenpaket für ein koordiniertes, stadtweites Vorgehen, um der Rattenplage sowie der Verschmutzung entschlossen entgegenzuwirken. Die genannten Probleme sind nicht neu, sondern bestimmen schon seit Jahren die öffentlichen Diskussionen in den Ortsbeiräten, den Ausschüssen und der Ratsversammlung – sie bestätigen vielmehr das, was viele Kielerinnen und Kieler täglich erleben.
Für die CDU-Ratsfraktion Kiel ist klar: Sauberkeit und Ordnung sind zentrale Standortfaktoren. Sie beeinflussen nicht nur das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die Attraktivität der Landeshauptstadt Kiel. Bedauerlich, dass der Oberbürgermeister entsprechende Maßnahmen in seinen zwölf Jahren Amtszeit nicht mit der notwendigen Priorität verfolgt hat, sondern sie erst ein Jahr vor der Landtagswahl in den Fokus seines Handelns gerückt hat. Einzelne Aktionen reichen allerdings nicht aus – gefragt ist ein ganzheitlicher Ansatz gemeinsam mit der Stadtgesellschaft, so Ratsfrau Prange abschließend.

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