Waffenverbotszonen sind wichtiger Schritt für mehr Sicherheit

13.02.2026

Die CDU-Ratsfraktion unterstützt die Einrichtung von drei Waffenverbotszonen in Kiel ausdrücklich. Die vorgesehenen Bereiche in Gaarden, rund um den Hauptbahnhof sowie am Wall/Flämische Straße weisen seit Längerem eine deutlich erhöhte Zahl von Rohheitsdelikten auf – auch Straftaten unter Einsatz von Messern und anderen gefährlichen Gegenständen, so die 1. stellv. Vorsitzende und ordnungspolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Ratsfrau Antonia Grage.

Grundlage der Entscheidung sind Auswertungen der Polizeidirektion Kiel auf Basis der polizeilichen Kriminalstatistik von 2024 (aktuellste Fassung). Diese belegen eine überdurchschnittliche Belastung der betroffenen Zonen im Vergleich zum übrigen Stadtgebiet. Die CDU-Ratsfraktion sieht darin eine klare Legitimation für konsequentes ordnungspolitisches Handeln.

Die steigende Gewaltkriminalität, insbesondere unter Verwendung von Messern, ist eine ernstzunehmende Entwicklung. Waffenverbotszonen schaffen die rechtliche Grundlage für anlassunabhängige Kontrollen und ermöglichen es Polizei und Ordnungsbehörden, gefährliche Gegenstände unmittelbar sicherzustellen. Das stärkt die präventive Wirkung staatlichen Handelns deutlich.

Gerade im Bereich des Hauptbahnhofs und des Walls mit hohem Personenaufkommen sowie vielfältiger Gastronomie- und Vergnügungsstruktur ist ein wirksames Instrument zur Gefahrenabwehr erforderlich. Menschenansammlungen, eingeschränkte Ausweichmöglichkeiten und wiederkehrende Einsatzlagen machen zusätzliche Maßnahmen notwendig.

Die CDU-Ratsfraktion bewertet die Waffenverbotszonen als wichtigen Baustein für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum. Ziel ist es, Kriminalitätsschwerpunkte gezielt zu entschärfen, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken und ein klares Signal gegen Gewalt in unserer Stadt zu setzen, so Grage abschließend.