Gewalt, offene Drogenszene, Vermüllung und ein wachsendes Unsicherheitsgefühl: Die Zustände in Gaarden sind für viele Anwohnerinnen und Anwohner längst unerträglich. Neu ist das Problem nicht - neu ist nur der Versuch der SPD, die Verantwortung dafür jetzt anderen zuzuschieben.
Wenn die SPD das Land auffordert, einen Quartiersmanager zu finanzieren, wirkt das wie ein durchschaubares Ablenkungsmanöver. Denn die Ursache liegt nicht beim Land, sondern im Kieler Rathaus.
SPD-Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer ist seit 12 Jahren im Amt und hat Gaarden zur „Chefsache“ erklärt. Gleichzeitig ist die SPD über Jahrzehnte an Rathauskooperationen beteiligt, zumeist als stärkste Fraktion. Wer so lange regiert, kann sich nicht aus der Verantwortung stehlen.
Ratsherr Carsten Rockstein, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion, äußert sich dazu wie folgt:
Gaarden ist kein plötzliches Problem, sondern das Ergebnis jahrelanger SPD-Politik. Wer über ein Jahrzehnt gestaltet, kann jetzt nicht so tun, als sei er nur Beobachter. Der Oberbürgermeister trägt die politische Verantwortung und der kann er sich nicht entziehen.
Ratsherr Lasse Jarno Strauß, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, ergänzt:
Die Instrumente liegen längst auf dem Tisch: Mehr Prävention, stärkere Sozialarbeit, ein konsequentes Sicherheitskonzept und eine klare Linie in der Drogenpolitik. Stattdessen erleben die Menschen in Gaarden immer neue Ankündigungen und immer weniger Wirkung. Es fehlt nicht an Geld oder Ideen, es fehlt am politischen Willen.
Die Menschen in Gaarden haben ein Recht auf Sicherheit, Ordnung und Perspektiven. Was sie nicht brauchen, sind Ausreden. Nach Jahrzehnten SPD-Führung muss endlich gehandelt werden - konsequent und spürbar, betonen Rockstein und Strauß abschließend.

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