Kiel muss bezahlbaren Wohnungsbau möglich machen!

29.06.2022

Nicht nur angesichts der Energiekrise, von der die Bauwirtschaft besonders betroffen ist, brauchen wir in Kiel eine Politik des beschleunigten und unbürokratischen Möglichmachens von Wohnungsbau, so der bau- und wohnungspolitische Sprecher und stellv. Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Ratsherr Florian Weigel.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen steht Kiel sich beim Wohnungsbau oftmals selbst im Weg. Wöchentlich berichten Bauwillige über die großen Hürden in der Bürokratie: Die kommunalen Auflagen für Bauprojekte sind zu hoch. Die Wartezeiten auf Baugenehmigungen sind zu lang und die Abläufe in der Verwaltung zu kompliziert.

Steigende Auflagen und Vorschriften zur Senkung der Energiekosten und energetischen Sanierung führen zu weiter steigenden Baukosten und damit zu einer negativen Kosten-/Nutzeneffizienz, die insgesamt das Bauen immer teurer macht.
Wenn wir in Kiel den dringenden Bedarf nach mehr Wohnraum decken wollen, müssen wir Bauen und Sanieren durch geringere Auflagen günstiger machen, um wieder zu einem bezahlbaren Baustandard zu kommen. Da in Kiel Bauflächen rar sind, insbesondere in zentralen Lagen, müssen wir größer und höher bauen, um auch auf diesem Wege mehr Wohnraum zu schaffen.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Rot-Grüne Kooperation in den letzten drei Jahren auf der Gründung der Kieler Wohnungsgesellschaft ergebnislos ausgeruht und keine Impulse zum Neubau gesetzt hat.

Die vielen guten Initiativen der CDU-Ratsfraktion und anderen Oppositionsfraktionen wurden durchgängig abgelehnt.