Kongresszentrum für Kiel – spät kommt die Einsicht…

24.05.2017

Hoch erfreut nimmt die CDU-Ratsfraktion zur Kenntnis, dass Oberbürgermeister Dr. Kämpfer (SPD), das CDU-Anliegen aus dem Jahr 2010, eine (kombinierte Konzert- und) Kongresshalle in Kiel zu bauen, endlich vorantreiben will, so der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Ratsherr Stefan Kruber.

Denn bereits vor 7 (!) Jahren hatte die CDU-Ratsfraktion mittels eines Antrags in der Ratsversammlung am 18.02.2010 vom damaligen Oberbürgermeister Albig (SPD) gefordert, ein Gesamtkonzept zur Förderung des Kongress- und Konzerttourismus in der Region Kiel zu entwickeln.
Wörtlich hieß es damals seitens der CDU-Ratsfraktion: „In Kiel mangelt es an ausrei-chenden Hallenkapazitäten für größere Kongresse und attraktive Konzertveranstaltungen. Im Rahmen des Konzeptes sollen Wege aufgezeigt werden, wie es gelingen kann, neue kulturelle Veranstaltungen und Kongresse nach Kiel zu holen. Dies könnte insbesondere für Hotellerie, Gastgewerbe und Einzelhandel Impulse auslösen.
Eine kombinierte Konzert- und Kongresshalle in exponierter Lage an der Förde, möglicherweise auch auf dem Hörngelände, könnte die touristische Attraktivität Kiels deutlich erhöhen.“
Für diese Forderung brauchte die CDU damals nicht etwa eine Kristallkugel, sondern sah das Anliegen als logische Schlussfolgerung der steigenden Zahlen im Kongress- und Tagungstourismus. Darauf mochte sich die damalige Kooperation aus SPD und Grünen aber nicht einlassen, sie beschlossen lediglich die Sanierung der Konzerthalle am Schloss zu prüfen.
Schade, dass so viel wertvolle Zeit und Umsatzeinnahmen für Kieler Hotels, Restaurants und den Einzelhandel verschenkt wurden, so Ratsherr Kruber. Aber gut, dass OB Kämpfer ganz offensichtlich mehr Interesse an der touristischen Weiterentwicklung unserer Stadt aufbringt, als seine Parteigenossen im Jahr 2010.

Die CDU-Ratsfraktion steht für Kontinuität in ihren Anliegen, Förderung von Wirtschaft und Arbeitsplätzen und setzt sich gern weiterhin für das Projekt „Kongresszentrum“ ein.