Keine isolierte Insel an der Hörn schaffen

06.09.2018

Zum Neubauvorhaben der Tas-Gruppe an der Hörn äußern sich der stellvertretende Vorsitzende und baupolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Ratsherr Florian Weigel, und die örtliche CDU-Ratsfrau für Gaarden, Madina Assava, wie folgt:

Wir begrüßen es sehr, dass an der Hörn endlich etwas passiert. Die Mischung aus sozial gefördertem Wohnraum, Studentenapartments, normalem Wohnungsbau und Büros und Gewerbe kann ein attraktives neues Quartier in dieser städtebaulichen Premiumlage schaffen.

Allerdings darf bei der ganzen Euphorie nicht vergessen werden, das neue Hörnquartier an den Stadtteil Garden einzubinden. Es sollte dort keine isolierte Insel entstehen.

Daher fordern wir den Oberbürgermeister und die Ampelkooperation dazu auf, durch Wege und Straßen die Verbindung zwischen Hörnquartier und dem Stadtteilzentrum von Gaarden-Ost sicherzustellen.

Außerdem muss der Oberbürgermeister verstärkt darauf achten, dass die Premiumgrundstücke direkt an der Hörn architektonisch und städtebaulich ansprechend sind und in einer Verbindung mit dem nahen Wasser stehen. Schließlich wird das neue Quartier eines der Aushängeschilder Kiels werden.

Das Hörnquartier darf also nicht isoliert gebaut werden. Wir fordern ein städtebauliches Gesamtkonzept für das Zusammenwachsen des neuen und des alten Gaarden-Ost.

Nur mit einem schlüssigen Gesamtkonzept profitieren sowohl eingesessene Gaardener als auch neu Hinzugezogene von dem neuen Quartier.