Die Kluft zwischen Arm und Reich

21.08.2018

– ein Erfolg jahrelanger sozialdemokratischer Politik in Kiel

Zu den heutigen KN-Artikeln zur Segregation in Kiel äußern sich der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Ratsherr Stefan Kruber und die stellv. sozialpolitische Sprecherin und örtliche Ratsfrau von Gaarden, Madina Assavea, wie folgt:

Mettenhof, ein 1968 aufblühender Stadtteil mit innovativem Grundgedanken: Beste Schulen, moderne Einkaufsmöglichkeiten, Ärzte, Kindergärten, viele junge Familien in schönen Neu-bauten, eingebettet in zahlreiche Grünanlagen und viele Freiflächen. Ein Service-Haus für Senioren bietet zusätzlich Unterstützung in den letzten Lebensjahren. Und das alles in unmit-telbarer Nähe der Landeshauptstadt, perfekt angebunden an den örtlichen ÖPNV und sogar ans überregionale Autobahnnetz. Ein Stadtteil mit Zukunft.

Dann aber verpasste die über Jahrzehnte sozialdemokratische Stadtführung aller Warnungen der Mettenhofer Bevölkerung zum Trotz den Ausstieg aus ihrer „Ballungsraumpolitik“. Immer weiter wurden Grundstücke für den Bau von Hochhäusern verkauft, so entstanden immer mehr preiswerte Wohnungen, die die Stadt gerne für Sozialhilfeempfänger nutzte, geballt auf immer enger werdendem Raum. So nahmen die Probleme z.B. im Stadtteil Mettenhof ihren Lauf und nun ist seit einigen Jahren guter Rat teuer.

Auch in Gaarden sah man seitens der SPD geführten Mehrheit im Rathaus zu lange der Ne-gativentwicklung vom Arbeiterquartier zum sozialen Brennpunkt tatenlos zu. In den letzten Jahren wurden seitens SPD und Grünen die Vorschläge der CDU und die Forderungen der Menschen vor Ort nach mehr Sicherheit und Sauberkeit im Stadtteil ignoriert. Wäre man den Anträgen der CDU gefolgt, wäre aus und neben den von uns in der kurzen Phase unserer Mehrheit eingeführten Gaarden Scouts längst ein effektiver kommunaler Ordnungsdienst geworden. Die Hundekotreinigungsmaschine wäre seit Jahren in Betrieb. Auch die Grünen haben sich der Verweigerung der SPD angeschlossen, zum Schaden der Menschen in den betroffenen Stadtteilen.

Die CDU-Ratsfraktion setzt sich seit Jahren für eine soziale Durchmischung der Stadteile, für eine umfassende, leistungsgerechte und zukunftsorientierte Bildung ein. Wir fordern ein frühzeitiges und sehr gezieltes Eingreifen – auch mit ordnungsrechtlichen Mitteln – dort, wo ein positives Miteinander in unserer Stadt nicht mehr funktioniert, ein. Wir wollen mit großer Priorität Arbeitsplätze schaffen, für Menschen mit unterschiedlichster Qualifikation. Denn gute Arbeit ist der sicherste Weg aus der Armut und der sozialen Isolation und letztlich auch der beste Weg, die betroffenen Stadtteile zu stabilisieren.

Die CDU-Ratsfraktion fordert endlich sichtbare, effektive Taten statt sinn- und erfolgloser Texte eines sozialdemokratisch geprägten Kooperationsvertrages.