CDU-Ratsfraktion setzt sich für Südspange und Ostring II ein

19.08.2020

Im Februar 1999 wurde die Verwaltung beauftragt, Alternativen für ein Ostuferverkehrskonzept vorzulegen. Hintergrund dieses Beschlusses waren die schon damals hohe Auslastung der beiden Ostuferverkehrsachsen Ostring und Werftstraße/Schönberger Straße mit erheblichen Konsequenzen für den Verkehr (Stausituationen, Verkehrsverlagerungen auf Nebenstraßen wie den Ellerbeker Weg) und insbesondere für die dort lebende Wohnbevölkerung sowie die mit dem Ausbau der B 502 nördlich der Schwentine zu erwartende Entwicklung in der Region, fasst der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Ratsherr Rainer Kreutz, zusammen.

Bis heute wurde keine politisch durchführbare Lösung gefunden. Streitigkeiten um die Streckenführung und umweltpolitische Diskussionen haben ein Ergebnis verhindert. Die Menschen auf dem Ostufer wurden und werden mit ihren verkehrspolitischen Belastungen bis heute alleine gelassen.

Die CDU-Ratsfraktion hat das Thema erstmals bereits 2002 aufgegriffen und wiederholt eine Lösung in Form einer Südspange / Ostuferentlastungsstraße, so auch im Kommunalprogramm 2018, gefordert. Diese Forderungen blieben bis heute ungehört.

Die von allen Ratsfraktionen unterstütze Verkehrswende zielt in die Zukunft und entlastet nicht die Menschen von heute von der drückenden Verkehrslast auf dem Ostufer. Schnelle Lösungen gibt es nicht und sind auch nicht in der Planung der Kieler Bauverwaltung erkennbar.  Der Bau der Südspange oder der Ostuferentlastungstraße ist im Hinblick auf die Belastung des Ostrings nicht kontra Natur, sondern pro Mensch!

Der Oberbürgermeister ist aufgefordert ein Machtwort zu sprechen und dafür Sorge zu tragen, dass die Ostuferentlastungsstraße (Neubau B502) als ein vordringliches Ziel in die Kieler Verkehrsplanung aufgenommen wird.

Die CDU-Ratsfraktion wird sich auch weiterhin für die Umsetzung der beiden Straßenbauprojekte einsetzen!